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Fotogalerie

Bergtour auf die

Große Ahrnspitze

 

Lage: Mittenwald / Scharnitz

Höhe: 2196 m

 

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Große Ahrnspitze 
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Tourencharakter

Lange, teilweise anspruchsvolle Bergtour.

 

Aufstieg

Start der Tour in Mittenwald. Statt direkt aufzusteigen, bietet sich ein Besuch der Leutaschklamm an. Einstieg am Kiosk auf dem Weg zum Gasthaus "Am Gletscherschliff". Man kann zunächst auf dem "Wasserfallweg" direkt in der Klamm bis zu einem recht imposanten Wasserfall gehen (Eintritt: 2 €).

 

Wasserfall in der Leutaschklamm

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Anschließend auf demselben Weg wieder zurück zum Kiosk und über den "Erlebnispfad Leutascher Geisterklamm" rechts vom Kiosk den Hang hinauf. Beim Aufstieg interessante Info-Tafeln über Gletscher und Eiszeiten im Alpenvorland. Nach etwa 20 min erreicht man einen insgesamt kapp 1 Kilometer langen Stahlsteig hoch über der Klamm.

 

Leutschklamm

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Mit beeindruckenden Einblicken auf die Leutascher Ache bis zum Ende des Klammwegs.

 

Leutschklamm

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Von dort auf einem Forstweg zurück in Richtung Gasthaus "Am Gletscherschliff". An diesem vorbei und dem Zufahrtsweg bis zu einer scharfen Linkskurve folgen. In der Kurve beginnt rechter Hand der Steig zur Großen Ahrnspitze.

Für diesen "Prolog" vom Bahnhof Mittenwald mit Besichtigung und Durchschreitung der Klamm sollte man etwa 2 Stunden einkalkulieren.

 

Anstieg auf dem markierten Wanderweg 850, der bis auf kurze Abschnitte durch mittelsteiles Gelände zur Riedbergscharte führt. An der Riedbergscharte kommt aus dem Leutaschtal ein weiterer Anstiegsweg herauf. Bei der Durchschreitung der Klamm kann man statt zurück zum Gletscherschliff auch bis zum Ende der Klamm gehen, dann weiter - allerdings neben der Autostraße - bis Burgraben und von dort aufsteigen. Die reine Gehzeit vom Gletscherschliff bis zur Scharte beträgt ca. 1 Stunde. Während des gesamten Aufstiegs bis zur Scharte (und darüber hinaus) ist leider Verkehrslärm von der B2 zu hören, was Alpinpuristen nicht goutieren werden.

Nach der Riedbergscharte geht es in etwas steilerem Gelände zum Riedkopf und weiter überwiegend knapp unterhalb des Grats über die Achterköpfe zur nicht bewirtschafteten Ahrnspitzhütte (Regenwassertonnen als Trinkwasserspeicher!). Die Querung führt teilweise über Schotter und Stein, was bereits ein gewisses Maß an alpiner Aufmerksamkeit erfordert. An einer Stelle etwas ausgesetzt am Grat.

 

Achterköpfe

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Im Sommer kann es bei der Querung ziemlich warm werden, sodass man unbedingt genügend zum Trinken dabei haben sollte. Reine Gehzeit von der Riedbergscharte bis unterhalb der Ahrnspitzhütte: ca. 1,75 Stunden.

 

An der Ahrnspitzhütte beginnt der eigentliche Gipfelanstieg auf die Große Ahrnspitze. Steiles Gelände, Schotter und vereinzelte (einfache) Klettereien erfordern alpine Erfahrung. Bei Nässe dürfte v.a. der Abstieg (identisch mit Anstieg) problematisch sein. Gipfelanstieg: ca. 45 Minuten.

 

Abstieg

Abstieg vom Gipfel zur Ahrnspitzhütte (30 Minuten). Von dort gibt es zwei Abstiegsmöglichkeiten: entweder direkt nach Scharnitz oder über einen weiten Schlenker zum Hohen Sattel und Abstieg durch die Sattelklamm nach Gießenbach (oder Scharnitz). Die Querung von der Ahrnspitzhütte zum Hohen Sattel erfordert absolute Trittsicherheit und alpine Erfahrung. Der 2008 neu markierte Weg führt durchgehend über Schotter in allen nur denkbaren Varianten und sollte nur bei absoluter Trockenheit begangen werden. Bergstöcke sind dringend zu empfehlen.

 

Ahrnspitze

 

Abschnittsweise kleinere Klettereien (ohne Sicherung) nötig. Das letzte Drittel der Hangquerung geht mehr oder weniger flach auf gut befestigtem Weg durch den Bergwald und ist unproblematisch. Reine Gehzeit bis zum Hohen Sattel etwa 1,25 Stunden. Am Hohen Sattel kann (das erste Mal auf der gesamten Tour, abgesehen von der Regentonne an der Ahrnspitzhütte) Wasser nachgefüllt werden (bei einem etwaigen Anstieg ist dies das "letzte Wasser").

 

"Letztes Wasser"

 

Vom Hohen Sattel auf dem "Adlerweg" zunächst auf einem Forstweg, dann auf einem Steig steil hinunter in die Sattelklamm bis nach Gießenbach oder Scharnitz. Reine Gehzeit vom Hohen Sattel bis Gießenbach ca. 1,5 Stunden. Anstieg über Sattelklamm - Hoher Sattel - Große Ahrnspitze erscheint angesichts der Länge, insbesondere bei sommerlicher Mittagshitze, nicht sinnvoll.

 

Gesamtdauer der Bergtour (mit Pausen und mit Besichtigung der Leutaschklamm): 10-11 Stunden.

 

Route

Bahnhof Mittenwald - Leutaschklamm - "Am Gletscherschliff" - Riedbergscharte - Riedkopf - Achterköpfe - Ahrnspitzhütte - Große Ahrnspitze - Ahrnspitzhütte - Hoher Sattel - Adlerweg - Sattelklamm - Gießenbach bzw. Scharnitz.

 

Highlights

 

Erreichbarkeit mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln aus München

Mit der Deutschen Bahn bis Mittenwald. Rückfahrt ab Gießenbach oder Scharnitz (Bayern-Ticket gilt nicht! Man kann im Zug eine Fahrkarte bis Mittenwald kaufen. U.U. hat der Zugbegleiter der DB aber nicht das nötige Gerät dabei, um österreichische Fahrkarten zu verkaufen, zeigt sich daher kulant und lässt das Bayern-Ticket gelten).

 

Wanderkarte

Externer Link Wanderkarte Zugspitzgebiet

 

Stand: August 2008

 

Bitte beachten Sie: sämtliche Angaben erfolgen ohne jegliche Gewähr.

 

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© Copyright Florian Meßner 2001-2008 - letzte Änderungen