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WLAN-Handys

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Als WLAN-Handys werden VoIP-Telefone bezeichnet, die für die Telefonverbindung auf ein drahtloses Netzwerk (WLAN) zurückgreifen. Teilweise unterstützen die Endgeräte parallel auch GSM und UMTS.

Kosten

WLAN-Handys sind derzeit zumindest für den Privatanwender unverhältnismäßig teuer. Genauer gesagt lässt das Preis-Leistungs-Verhältnis zu wünschen übrig:

Praxis

WLAN-Handys sind noch relativ neue Entwicklungen. Manches z.B. auf der CeBIT schon stolz präsentiertes Gerät schaffte es nie in die Endfertigung.

Testberichten nach zu schließen merkt man den am Markt derzeit verfügbaren Geräten an, dass sie noch nicht wirklich Marktreife erlangt haben: Mangelhafte Konfigurationsmöglichkeiten (z.B. nur ein SIP-Account), geringere Reichweite als DECT-Telefone, komplizierte Konfiguration, kurze Akkulaufzeiten, lange Akkuladezeiten, keine Unterstützung des STUN-Protokolls (siehe dazu unter NAT), Inkompatibilität mit weit verbreiteten (Home) Access Points, teilweise umständliches Umschalten zwischen den verschiedenen Übertragungsmodi, Verfügbarkeit nur im Rahmen  von Triple- bzw. Quadruple-Angeboten eines Anbieters (siehe dazu unter Praxistauglichkeit/sonstige Kosten/Internet-Kosten), keine WPA-Verschlüsselung (nur WEP)  – und das alles bei relativ stolzen Preisen.

Selten wird ein Gerät alle diese Unzulänglichkeiten gleichzeitig aufweisen. Einzelne Produkte scheinen auf einem insgesamt guten Weg zu sein. Wer sich mit den Gedanken trägt, ein WLAN-Handy zuzulegen, sollte das anvisierte Gerät auf die eben beschriebenen Aspekte abklopfen.

Anmeldung an einem Public Hot Spot

Hinzukommt, dass die Vorstellung, man könnte mit einem solchen Telefon an jedem Hot Spot “einfach” per VoIP telefonieren (was v.a. im Ausland sehr interessant wäre!), (momentan) leider nicht sehr realistisch ist. Meistens scheitet es nämlich schon daran, dass das WLAN-Telefon nicht die Hürde nimmt, sich über ein entsprechendes Anmeldeformular beim Hot Spot anzumelden. Anders schaut es aber bei solchen mobilen Endgeräten aus, die WLAN unterstützen und über einen Browser verfügen.

Abrechnung an einem Public Hot Spot

Hinzukommt ganz generell bei der WLAN-Nutzung an öffentlichen Hot Spots, dass die Gebühren für den Internet-Zugang “für einmal kurz telefonieren” relativ hoch sein können. Häufig ist nämlich der Erwerb eines Vouchers erforderlich, der ein bestimmtes am Stück zu nutzendes Minutenkontingent enthält.

T-Online-Nutzer kommen dagegen (z.B. in einem Hotel) im Einzelfall in den Genuss einer Minutenabrechnung über ihre T-Online-Kennung.

www.greenspot.de hat sich zum Ziel gesetzt, die Abrechnungsmodalitäten zu vereinfachen.

Sicherheit an einem Public Hot Spot

Ein besonderes Problem gerade bei öffentlichen Zugangspunkten ist die meist gänzlich fehlende Verbindungssicherheit. Siehe dazu auch unter Sicherheit/Abhörbarkeit.

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© Copyright Florian Meßner 2001-2010 | aktualisiert am 10. 01. 2009