Home

Blog | Touren

Digicam | VoIP

Fotos

Kontakt / Feedback

Impressum / Datenschutz

Mediadaten

Sprach-
dienstleistungen
Newsletter

 RSS-Feed

Seite empfehlen

Drucken

PDF

Sitemap

Suche

 

 

 

 

 

 

 

 
 
> Einleitung

>

Vorteile

I. Kosten

1. Anschlusskosten

2. Gesprächskosten

3. Kostentransparenz

 

II. Tarifstruktur

III. Ortsungebundenheit

IV. Instant Messaging,
Video, File Transfer

V. Businessanwender

 

> Los geht's...
> Praxistauglichkeit
> Erreichbarkeit
> ENUM
> Headsets
> NAT
> Firewall
> WLAN
> Sicherheit
> Service
 

 

 

Fotogalerie

 

Vorteile > Kosten > Anschlusskosten > Seite 1 | 2

 

Vorteile

 

Wie so häufig, kann es viele Gründe geben, warum sich jemand (als Privatanwender) mit Internet-Telefonie beschäftigen will. Das kann rein technisches Interesse sein, vielleicht auch Neugier.

 

Anzeige

 

Allerdings ist das so eine Sache mit der Neugier. Ist erst einmal alles entdeckt, ausprobiert, getestet und das ein oder andere Konfigurationsproblem gelöst, muss sich die Technik auch in der Praxis bewähren. Sie muss irgendeinen Mehrwert bieten, sonst wird jedenfalls der durchschnittliche Anwender schon bald wieder das Interesse verlieren.

 

Diesen Mehrwert gibt es bei der Internet-Telefonie auf jeden Fall. Im Rahmen dieser Übersicht soll auf die wichtigsten Aspekte für Privatanwender und Businessanwender eingegangen werden:

 

I. Kostenersparnis

 

Aus der Pluralform "Vorteile" ergibt sich bereits, dass es anscheinend mehrere Vorteile gibt. In der Praxis läuft es aber darauf hinaus, dass den Privatanwender nach wie vor im wesentlichen nur ein Vorteil wirklich interessiert – und zwar die (vielleicht auch nur vermeintliche) Kostenersparnis ("billig", "kostenlos"). Bei den Kosten sind generell zwei Komponenten zu unterscheiden: einmal die Anschlusskosten, zum anderen die Gesprächskosten.

 

1. Anschlusskosten

 

Im Optimalfall würde man komplett auf den Telefonanschluss, auf die damit verbundenen monatlichen Anschlusskosten (Grundgebühr) verzichten und die bestehende Telefonnummer auf einen (reinen) VoIP-Anschluss portieren (siehe dazu unter Erreichbarkeit/normale Telefonnummer).

 

Dies scheitert allerdings (jedenfalls zur Zeit) in den meisten Fällen schon daran, dass der am weitesten verbreitete DSL-Anschluss, nämlich "T-DSL" von der Deutschen Telekom AG, an den Telefonanschluss gebunden ist. Würde man also den Telefonanschluss kündigen, fiele auch der T-DSL-Zugang für den Internetzugang weg.

Technisch gesehen gibt es keinen Grund für die Koppelung des Datennetzzugangs an den Telefonanschluss. Die Beibehaltung hat ausschließlich wirtschaftliche Gründe; immerhin stellen die monatlichen Grundgebühren angesichts fallender Gesprächsgebühren eine zuverlässige Einnahmequelle für die Telekommunikationsnetzbetreiber dar.

 

Dieses Problem ließe sich zwar auch jetzt schon umgehen, da es durchaus Alternativen zu T-DSL gibt, etwa QSC (basierend auf SDSL) oder Broadnet. Dabei handelt es sich also um einen DSL-Zugang, der gerade nicht an den Telefonanschluss gebunden ist ("Naked DSL"). Wann es zu einer generellen Entkoppelung bzw. Entbündelung des T-DSL-Anschlusses vom Telefonanschluss kommt und dann T-DSL als Bitstream-Standalone-Zugang nutzbar sein wird, ist zur Zeit nicht absehbar.

 

Die Bundesnetzagentur hat in einem Anfang September 2005 (9.9.2005) veröffentlichten Eckpunktepapier einmal mehr betont, dass sie weder die Absicht hat noch einen Sinn daran sieht, VoIP schon heute umfassend zu regulieren. Vielmehr sei ein "evolutionary approach" sinnvoll. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass sich der Markt zunächst weitgehend ohne regulatorische Eingriffe entwickeln soll und nur dort, wo sich dies als erforderlich erweist, Festlegungen der Bundesnetzagentur erfolgen. Immerhin qualifiziert die Bundesnetzagentur jedenfalls solche Dienste, die über einen Gateway ins herkömmliche Telefonnetz verfügen, schon heute als Telekommunikationsdienst im Sinne des § 3 Nr. 24 TKG. Das Eckpunktepapier enthält aber keinerlei konkrete Aussagen zu einem möglichen regulatorischen Eingriff. Stattdessen wird darauf verwiesen, dass dies - wenn überhaupt - nur möglich wäre, wenn auf den relevanten Märkten Unternehmen mit beträchtlicher Marktmacht festgestellt werden könnten. Dies aber sei noch nicht abschließend erklärt.

 

Anzeige

 

weiter...

 

 

 

 

 

© Copyright Florian Meßner 2004-2008 - letzte Änderungen - Spenden / Donate