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> Einleitung

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Vorteile

I. Kosten

1. Anschlusskosten

2. Gesprächskosten

3. Kostentransparenz

 

II. Tarifstruktur

III. Ortsungebundenheit

IV. Instant Messaging,
Video, File Transfer

V. Businessanwender

 

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Vorteile > Kosten > Gesprächskosten > Seite 1 | 2 | 3 | 4

 

2. Gesprächskosten

 

Bei Internet-Telefonie ist es in der Regel unerheblich, von welchem Land aus ein Gespräch geführt wird. Mithin sind Internet-Telefon-Anschlüsse gerade nicht ortsgebunden, sondern immer dort verfügbar, wo sich der User ins Internet "eingewählt" hat. Allerdings braucht der Nutzer (zumindest für kostenpflichtige VoIP-Gespräche) eine Rechnungsadresse in einem bestimmten Land.

 

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Die VoIP-Anbieter werben im wesentlichen mit der Aussage, dass man mit VoIP v.a. "billiger" oder "kostenlos" telefonieren könnte. Das stimmt im Prinzip auch, allerdings sind solche pauschalen Aussagen immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

 

a. Vergleich mit regulären Telefontarifen, insbesondere mit Optionstarifen

 

Was kostet eigentlich heutzutage ein "herkömmliches" Telefongespräch? Die Frage lässt sich gar nicht so einfach beantworten, "es kommt darauf an"... Zum Beispiel gibt es unterschiedliche Tarifmodelle je nach Telefonanschlussart (analog/ISDN).

Des Weiteren gibt es Tarifoptionen, bei denen man sich günstigere Gesprächstarife oder Freiminuten mit einer höheren Grundgebühr "erkauft". Korrekterweise sollte man eher von "Inklusivminuten" sprechen, denn wirklich "frei" sind diese Minuten angesichts einer erhöhten Grundgebühr nicht.

Ob solche Modelle für den einzelnen Telefonkunden tatsächlich eine sinnvolle Option sind, muss an Hand des individuellen Gesprächsaufkommens bewertet werden. Man sollte sich aber auf jeden Fall die Mühe machen, beispielsweise bei Tarifen mit monatlichen Freiminuten den monatlichen Pauschalbetrag durch die Anzahl der Freiminuten zu teilen. Der sich daraus ergebende durchschnittliche Minutenpreis ist nämlich nur selten wirklich günstig, schon nicht im Vergleich zu Call-by-Call und erst recht nicht im Vergleich zu VoIP. Bedenkt man dann noch, dass man den Zusatzbetrag Monat für Monat (schlimmstenfalls über eine lange Mindestvertragslaufzeit) zahlt, egal, wie viel man tatsächlich telefoniert (Urlaubszeiten!), verlieren solche Tarifoptionen im Einzelfall schnell an Attraktivität. Siehe zur Transparenz auch unter Vorteile/Kosten/Kostentransparenz.

 

b. Festnetzflatrates, Mobilfunkflatrates ("Handyflatrates"), Mobilfunk-"Home-Anschlüsse"

 

Ähnliches gilt auch für Flatrates der herkömmlichen Festnetzanbieter und für Flatrates der Mobilfunkanbieter ("BASE").

 

Die monatlichen Pauschalbeträge sind (noch) verhältnismäßig hoch. Nur für wirkliche Vieltelefonierer dürften derartige Pauschaltarife interessant sein. Home-Anschlüsse der Mobilfunkanbieter ("Home Zone") können im Einzelfall preislich interessant sein.

 

Siehe auch: Gesamtkostenbetrachtung

 

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