Home

Blog | Touren

Digicam | VoIP

Fotos

Kontakt / Feedback

Impressum / Datenschutz

Mediadaten

Sprach-
dienstleistungen
Newsletter

 RSS-Feed

Seite empfehlen

Drucken

PDF

Sitemap

Suche

 

 

 

 

 

 

 

 
 
> Einleitung
> Vorteile
> Los geht's...
> Praxistauglichkeit
> Erreichbarkeit
> ENUM
> Headsets
> NAT
> Firewall
> WLAN

>

Sicherheit

I. Abhörbarkeit

II. Spam

III. Datenschutz

IV. Systemsicherheit

 

> Service
 

 

 

Fotogalerie

 

Sicherheit > Datenschutz > Seite 1 | 2

 

III. Datenschutz

 

Es soll hier nicht um die Einhaltung von gesetzlichen Datenschutzvorschriften bei den Internet-Telefonie-Anbietern gehen, sondern um den "lokalen" Datenschutz.

 

Anzeige

 

1. Speicherung der Telefoniedaten auf dem Endgerät

 

Die meisten Softphone-Programme verfügen über eine Telefonbuchfunktion sowie über Anruflisten mit den letzten gewählten Rufnummern bzw. den Nummern der empfangenen Gespräche. Dies ist auf den ersten Blick natürlich außerordentlich praktisch.

 

Allerdings stellt sich immer die Frage, wo und wie die Daten auf dem lokalen System gespeichert werden.

Das "Wie" betrifft insbesondere die Frage, ob die Daten verschlüsselt gespeichert werden. Dies ist allerdings zumindest dann nicht sehr problematisch, wenn man (sofern vom Betriebssystem unterstützt, z.B. in Windows XP durch Verwendung des Dateiformats NTFS) die Verschlüsselung auch auf Betriebssystem-Ebene realisieren kann.

 

Durchaus kritischer ist das "Wo". Ältere Versionen von X-Lite beispielsweise speicherten sämtliche Verbindungsdaten sowie die gespeicherten Telefonbuchdaten in der Registry (!) des Windows-Betriebssystems (HKEY_CURRENT_USER\Software\XtenNetworksInc\X-Lite). Die auf eyeBeam 1.5 basierende aktuelle Version 3.0 von X-Lite speichert diese Daten nicht mehr in der Registry, sondern im Standard-Windows-Nutzer-Verzeichis unter C:\Dokumente und Einstellungen\[Windows Benutzername]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\CounterPath.

 

Nichtsdestotrotz kann diese Problematik bei anderen Softphones durchaus noch relevant sein (zumal von manchen VoIP-Anbietern noch die alte Version von X-Lite zum Download angeboten wird).

Die Registry-Problematik sollte man auf jeden Fall abklären, wenn man z.B. seinen Computer verkauft. Sofern man bei Verkauf des Computern nicht sowieso die gesamte Festplatte formatiert (was allerdings durchaus keinen 100-prozentigen Schutz bietet) oder die entsprechenden Einträge vor der Deinstallation des Softphones  aus dem Programm entfernt oder jedenfalls in der Registry manuell entfernt, hat der Käufer Zugriff auf die bisher verwendete Rufnummern und die im Telefonbuch gespeicherten Daten. Dies ist aus nahe liegenden Gründen sicher nicht gewünscht.

 

2. Rufnummernübertragung

 

Ein weiterer Aspekt im Bereich Datenschutz ist die Übertragung der eigenen Rufnummer (CLI = Calling Line Identification). Denn was für den Angerufenen gegebenenfalls ein Komfortmerkmal ist (Anzeige der Rufnummer des Anrufers; CLIP = Calling Line Identification Presentation), ist für den Anrufer evtl. gar nicht gewünscht (aus welchem Grund auch immer).

 

Bei allen vor dem 01.01.1998 geschalteten Telefon-Anschlüssen der Deutschen Telekom AG ist die Rufnummernübertragung standardmäßig deaktiviert. Bei später geschalteten Anschlüssen dagegen ist die Funktion aktiviert, wobei sowohl eine gesprächsindividuelle als auch eine permanente Rufnummernunterdrückung möglich ist.

Inwiefern dies auch für VoIP möglich ist, hängt in der Regel in aller erster Linie vom jeweiligen VoIP-Anbieter ab. Manche Anbieter übertragen (derzeit) gar keine Nummer; andere übertragen immer eine Nummer, wobei teilweise - so etwa bei GMX - die Möglichkeit besteht, festzulegen, welche Nummer übertragen werden soll; das kann dann auch die herkömmliche Festnetznummer oder eine andere Nummer sein (so genanntes "Clipping") . Teilweise lässt sich immerhin durch eine globale Einstellung das gewünschte Verhalten für alle Anrufe einstellen. Nur wenige Anbieter bieten die Möglichkeit, die Unterdrückung der Nummer gesprächsindividuell zu aktivieren.

Letzteres lässt sich allerdings gegebenenfalls auch im Softphone bzw. dem VoIP-Endgerät entsprechend steuern. Schließt man beispielsweise ein analoges Telefon über einen Analog Telephone Adapter (ATA; siehe dazu schon unter Los geht's/Voraussetzungen/Hardware) an das VoIP-Netz an, kann man den aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG bekannten Steuerungscode *31# verwenden, um die Rufnummer fallweise zu unterdrücken (wenn dieser Steuerungscode vom ATA unterstützt wird).

 

Anzeige

 

weiter...

 

 

 

 

© Copyright Florian Meßner 2004-2008 - letzte Änderungen - Spenden / Donate