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Sicherheit

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Zwar kann man VoIP “einfach so” nutzen, doch sollte sich jeder, der VoIP sei es als Privatanwender, sei es als Businessanwender intensiver nutzen möchte, unbedingt mit Fragen der Sicherheit auseinandersetzen.

“Salopp” gesagt holt man sich mit VoIP all die potenziellen Probleme ins Haus, die man bisher nur “vom Internet kannte”. Dabei gilt der Grundsatz, dass es einerseits einen reziproken Zusammenhang zwischen Sicherheit und Komfort gibt. Andererseits ist es aber weder sinnvoll noch notwendig, VoIP bzw. das Internet ob seiner vermeintlichen oder tatsächlichen Gefahren gar nicht zu nutzen. Vielmehr sollte die Strategie sein, sich erstens über mögliche Gefahren zu informieren und zweitens geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Schlecht wäre es, darauf zu vertrauen, “dass schon nichts passieren wird”. Während für Privatanwender “Schadensfälle” im Falle des Falles evtl. nur ärgerlich sind, können Sicherheitsprobleme für Businessnutzer u.a. dramatische pekuniäre Konsequenzen nach sich ziehen. Erst hinterher “aus dem Schaden klug zu werden” kann sich ein Unternehmen eigentlich in keiner Hinsicht leisten.

Generell ist davon auszugehen, dass Sicherheitsaspekte mit zunehmender Verbreitung und Popularität erheblich an Bedeutung gewinnen werden. Es ist kein Zufall, dass neuerdings vermehrt Meldungen zu Sicherheitsgefahren rund um VoIP auftauchen und manche VoIP-Anbieter dieses Thema in der Zwischenzeit wesentlich offensiver angehen als in der Anfangsphase und Ihre FAQs entsprechend ausbauen (”Können meine Gespräche abgehört werden?”). Allerdings wird es nicht damit getan sein. In vielen Bereichen hat der Endanwender relativ wenig Einfluss auf potenzielle Gefahren (anders aber beim pharming, siehe unten). Vielmehr ist es Aufgabe der VoIP-Anbieter, ihre Systeme (sprich: die VoIP-Server) entsprechend zu sichern.

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