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cc. Flatrates für Internet-Zugang

 

V.a. bei intensiver VoIP-Nutzung kann eine Internet-Flatrate sinnvoll sein, etwa wenn mehrere Teilnehmer VoIP nutzen. Man sollte allerdings nicht pauschal eine Flatrate buchen "nur wegen VoIP".

 

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Besser ist es, mit einem Volumentarif einsteigen und dann gegebenenfalls, wenn nötig, auf eine Flatrate umzusteigen. Das sollte in der Regel ohne weiteres möglich sein. Nur wenn man einmal eine Flatrate gebucht haben, hängt man erstmal in der Vertragslaufzeit drin und kann nicht so ohne weiteres wechseln. Insgesamt sind die Kosten für Flatrates sehr stark gefallen, so dass sich die Kosten in Grenzen halten. Selbstverständlich ist aber immer eine Bewertung im Einzelfall nötig.

 

Zu VoIP-Flatrates siehe unter Praxis/Kosten/ausgehende Anrufe.

 

c. Einrichtungsgebühren, Vertragslaufzeiten, Mindestumsätze

 

In den allermeisten Fällen werden Neukunden (zumindest im DSL-Bereich) die Einrichtungsgebühren ganz oder in Teilen erstattet. Anderenfalls sind solche Einmalkosten in eine preisliche Gesamtbetrachtung miteinzubeziehen.

 

Ein heikles Thema sind die Vertragslaufzeiten. Zusehends greift auch bei VoIP die aus dem Mobilfunk bekannte Unsitte von 24-monatiger Vertragslaufzeit um sich. Das ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Der gesamte VoIP-Bereich ist nach wie vor sehr stark in Bewegung. Eine zweijährige Mindestvertragslaufzeit erscheint exzessiv und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schon mittelfristig als unnötiger Kostenfaktor. Insbesondere sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man sich im Gegenzug zum Erhalt subventionierter Hardware auf eine derart lange Vertragslaufzeit einlässt. Im Einzelfall dürfte es vernünftiger sein, auf die Hardware-Subvention zu verzichten (also einen höheren Anschaffungspreis zu bezahlen), um in den Genuss einer kürzeren Mindestvertragslaufzeit zu kommen.

 

Mindestumsätze sind solche Kosten, die auf die Online- oder Gesprächskosten angerechnet werden (sonst würde es sich um Grundgebühren handeln). In der Praxis sind freilich auch Mindestumsätze nichts als verkappte Grundgebühren oder halbherzige Flatrates. Insbesondere in Verbindung mit langen Vertragslaufzeiten sind Mindestumsätze problematisch.

 

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