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Praxistauglichkeit

I. Gesprächskosten

1. VoIP-Gespräche

2. Ausgehende Anrufe

3. Eingehende Anrufe

 

II. Sonstige
Kosten

III. Tarifstruktur

IV. Qualität

V. Einschränkungen

 

> Erreichbarkeit
> ENUM
> Headsets
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> Firewall
> WLAN
> Sicherheit
> Service
 

 

 

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Praxistauglichkeit

 

Das klingt ja nun alles in allem sehr erfreulich. Aber wie schaut es in der Praxis aus? Was kann man von VoIP erwarten und was (noch) nicht?

 

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I. Gesprächskosten

 

1. VoIP-Gespräche

 

Reine VoIP-Gespräche, also Gespräche zwischen VoIP-Nutzern ohne Nutzung des herkömmlichen Telefonnetzes, sind typischerweise kostenlos.

Entsprechend lassen sich mit VoIP v.a. dann die monatlichen Gesprächskosten deutlich reduzieren bzw. sogar auf Null drücken, wenn ein Großteil der üblichen Gesprächspartner ebenfalls auf VoIP umsteigt.

Am besten also die URL http://www.florianmessner.com/voip weitergeben ;-)

 

Eine gewisse Vorsicht ist bei Netzzusammenschaltungen angebracht (siehe unter Vorteile/Kosten/Gesprächskosten).

 

Zwar sollten Gespräche zwischen Nutzern zusammengeschalteter Netze kostenlos sein, doch hat sich in der Vergangenheit mehrmals gezeigt, dass es hier mitunter zu Abrechnungsunregelmäßigkeiten kommt. Man sollte daher die Rechnung des VoIP-Anbieters entsprechend genau kontrollieren oder gleich den "sicheren" Weg gehen und das Gespräch über eine VoIP-Kennung aufbauen (statt über eine virtuelle Telefonnummer), siehe dazu unter Erreichbarkeit/VoIP-Kennung. Hilfreich in diesem Zusammenhang sind automatische Tarifansagen (siehe dazu unter Praxis/Einschränkungen/Features). Verschärfend kommt hinzu, dass entsprechende Netzzusammenschaltungen mitunter etwas voreilig per Pressemitteilung kommuniziert werden (u.U. als Reaktion auf eine ähnliche Mitteilung eines Mitbewerbers) und die tatsächliche Umsetzung noch auf sich warten lässt.

 

Ob reine VoIP-Gespräche auch langfristig kostenlos bleiben, ist keineswegs selbstverständlich. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass die VoIP-Anbieter tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln müssen oder jedenfalls die derzeit letztlich stattfindende Querfinanzierung (z.B. durch kostenpflichtige Gespräche ins herkömmliche Festnetz) auch in Zukunft wirtschaftlich Sinn macht. Allerdings erscheint es fraglich, ob Kostenpflichtigkeit im Markt durchsetzbar sein wird, zumal der Nutzer ja auch jetzt schon für die Datenübertragung bezahlt (wenn auch häufig als "Inklusiv-Traffic"). Daher dürfte es wahrscheinlicher sein, dass zwar nicht die VoIP-Gespräche als solches kostenpflichtig werden, der Kunde aber für besondere Features (Anrufbeantworter etc.) gesondert bezahlen muss (womit man wieder bei der Querfinanzierung wäre). So wundert es auch nicht, dass Skype bereits mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten am Markt ist (darunter kostenpflichtige Klingeltöne...).

 

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