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Praxistauglichkeit

I. Gesprächskosten

1. VoIP-Gespräche

2. Ausgehende Anrufe

3. Eingehende Anrufe

 

II. Sonstige
Kosten

III. Tarifstruktur

IV. Qualität

V. Einschränkungen

 

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Praxis > Gesprächskosten > Eingehende Anrufe > Seite 1 | 2 | 3 | 4

 

Eine wie auch immer geartete Kontrolle des Ortsbezugs findet in der Regel nicht statt (das Problem dürfte sich im Falle des Falles eher auf die Angabe einer Rechnungsadresse verlagern, was aber bei einem kostenlosen Anbieter nicht relevant ist).

 

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Typischerweise sind Gespräche innerhalb der USA (selbst wenn es ein long distance call ist), billiger als ein Gespräch nach Deutschland. Es sind auch Fälle vorstellbar, in denen ein Auslands-Gespräch von einem Land in die USA billiger ist als ein Gespräch von diesem Land nach Deutschland. Dies gilt beispielsweise in manchen Fällen für Südamerika. Auch können sogar Anrufe aus Deutschland auf eine US-Telefonnummern mit klassischem Call-by-Call günstiger sein als z.B. ein Anruf auf eine deutsche Sipgate-01801-Nummer (siehe oben)...

 

f. Verbindungszuschläge für VoIP-Telefonnummern

 

Anfang Mai 2005 wurde die VoIP-Community durch die Meldung aufgeschreckt, dass die Deutsche Telekom AG Zuschläge in Höhe von 2,1 Cent pro Minute für Anrufe auf die virtuellen Telefonnummern bestimmter VoIP-Anbieter erhebt. Begründet wird dies mit erhöhten so genannten "Interconnection-Gebühren" ("Zusammenschaltungsentgelt"), die teilweise andere Netzbetreiber von der Deutschen Telekom AG dann erheben, wenn ein Gespräch aus dem Netz der Deutschen Telekom AG bzw. generell aus einem Fremd-Netz kommt. Allerdings erhebt nicht jeder Netzbetreiber Interconnection-Gebühren bei Anrufen aus Fremdnetzen. Im Übrigen fallen auch bei Gesprächen aus einem Dritt-Netz in das Netz der Deutschen Telekom solche Interconnection-Gebühren an, doch wurde einigen regionalen Netzbetreibern (auf Antrag bei der Bundesnetzagentur (bis 11.7.2005: Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, RegTP) ein Zuschlag zu den regulären Interconnection-Gebühren genehmigt.

 

Um genau diesen Zuschlag geht es, wenn die Deutsche Telekom AG für Gespräche zu Nummern, die in einem Netz eines lokalen Anbieters geschaltet sind, ihrerseits einen Zuschlag von ihren Gesprächskunden erhebt.

 

Die Mehrzahl VoIP-Anbieter verfügen (noch) über kein eigenes Telefonnetz, sondern haben Ihre Nummern bei ganz unterschiedlichen Netzbetreibern geschaltet, teilweise variiert dies sogar für einzelne VoIP-Anbieter je nach angebotener Ortsvorwahl. Da aber nicht für jeden Netzbetreiber automatisch zusätzliche Gebühren anfallen, sondern dies netzbetreiberabhängig ist, führt dies zunächst zu dem unbefriedigenden weil wenig transparenten Ergebnis, dass dem Anrufer nicht klar ist, wie viel sein Anruf auf die VoIP-Telefonnummer tatsächlich kostet - zumal der Anrufer u.U. gar nicht weiß, dass es sich bei der angerufenen Telefonnummer um eine virtuelle VoIP-Telefonnummer handelt oder er noch nie etwas von Internet-Telefonie gehört hat.

 

Klarheit schafft zunächst ein (kostenloser) Anruf unter 0800 33 09 576, wo sich abfragen lässt, ob für Gespräche aus dem Netz der Deutschen Telekom AG auf eine bestimmte Telefonnummer ein Zuschlag erhoben wird. Bei Sipgate-Rufnummern im Münchner Ortsnetz werden derzeit (Stand: 29.07.2007) keine Zuschläge erhoben, bei Nikotel-Rufnummern im Münchner Ortsnetz dagegen schon.

 

Mittelfristig bleibt zu hoffen, dass immer mehr VoIP-Anbieter eigene Netze aufbauen (so bereits in Ansätzen Sipgate). Der VoIP-Anbieter kann dann selbst entscheiden, ob er Interconnection-Gebühren berechnen will, was er wohl in der Regel gerade nicht tun wird, da die Tarifierung der VoIP-Nummer ein nicht unwichtiges Kriterium bei der Bewertung der Gesamtattraktivität eines VoIP-Anbieters ist.

 

Derzeit fehlt mitunter jeglicher Hinweis auf diese erhöhten Gesprächsgebühren für eingehende Gespräche. So schreibt Sipgate auf seiner Website (Stand: 05.02.2007): "Es gibt KEINEN gesonderten Tarif für den Anruf auf einem sipgate-Anschluss mit geografischer Rufnummer! [...] Für den Anrufer fallen die gleichen Kosten wie für einen Anruf auf einem regulären geografischen Anschluss (z.B. in Düsseldorf) an. Bei geografischen Rufnummern kann dies sowohl Orts- als auch Ferngespräch sein, abhängig von Ihrer sipgate-Rufnummer und dem Standort des Anrufers. Die genauen Kosten für eine Telefonat zu Ihrem sipgate-Anschluss erfahren Sie bei dem jeweiligen Anbieter des Anrufers." [Fettdruck durch Sipgate]. Laut Rufnummernabfrage (siehe oben) fällt jedenfalls für unsere Sipgate-Telefonnummer aus dem Münchener Ortsnetz ein Verbindungszuschlag an.

 

g. Sondertarife im Call-by-Call zu VoIP-Telefonnummern

 

Umgekehrt gibt es auch Call-by-Call-Anbieter aus dem Bereich der herkömmlichen Telefonie, über die Telefonnummern bestimmter VoIP-Anbieter zu einem vergleichsweise günstigen Tarif angerufen werden (so etwa 01056tele.com für Sipgate-Rufnummern, sofern Anrufer und Angerufener in verschieden Ortsnetzen sind und es sich bei der Sipgate-Telefonnummer um eine echte Ortsnetzvorwahl handelt).

 

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