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> Einleitung
> Vorteile

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Los geht's...

I. Voraussetzungen

1. Internetzugang

2. Software

3. Hardware

4. Headset

5. VoIP-Anbieter

 

II. Testanruf

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Praxistauglichkeit

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> ENUM
> Headset
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> Service
   

 

 

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Los geht's > Voraussetzungen > Internetzugang > Seite 1 | 2

 

Los geht's...

 

Grau ist alle Theorie... Jetzt geht's los. :-)

 

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Was also sind die Voraussetzungen für den Einstieg in die Nutzung von VoIP? Dabei sollen in diesem Kapitel zunächst einmal die mit den Voraussetzungen einhergehenden Kostenaspekte ausgeblendet werden und die Voraussetzungen rein praktisch erläutert werden. Auf die Kostenaspekte der Voraussetzungen wird ausführlich unter Praxistauglichkeit eingegangen.

 

I. Voraussetzungen

 

1. Internetzugang

 

a. Breitbandzugang

 

Nun könnte jemand auf die Idee kommen, dass er sich erst mal langsam an VoIP herantasten will, bevor er da irgendwelche größeren Ausgaben tätigt und versucht es mit seinem Analog- oder ISDN-Anschluss. Das wird zwar technisch funktionieren, weil es keinen Grund gibt, warum es nicht funktionieren sollte. Allerdings stößt er zwangsläufig sehr schnell an die Grenzen dessen, was technisch noch sinnvoll ist.

 

Für eine optimale Gesprächsqualität ist in jedem Fall ein Breitbandzugang erforderlich, beispielsweise DSL oder Kabel. Grundsätzlich kommt jede Form von Breitbandzugang in Frage, so etwa WLAN-Verbindungen am Flughafen oder im Hotel, sowie WiMAX und UMTS (dazu im folgenden mehr).

 

aa. Upload-Geschwindigkeit

 

Dabei sollte nicht nur auf die Download-Geschwindigkeit, sondern auch auf die Upload-Geschwindigkeit geachtet werden, denn zum Telefonieren müssen die Daten in beide Richtungen geschickt werden. Der weit verbreitete DSL 2000 Anschluss der Deutschen Telekom AG hat z.B. "nur" 256 KBit/s Uploadgeschwindigkeit, was zwar in der Regel ausreicht, aber schon dann gegebenenfalls zu wenig ist, wenn man nebenher noch andere Internet-Anwendungen laufen hat oder gar mehr als ein VoIP-Gespräch gleichzeitig führt. Auch die Video-Telefonie (siehe dazu unter Vorteile/Video) benötigt naturgemäß deutlich mehr Bandbreite. Während aber die Download-Bandbreite selbst für Video-Telefonie in der Regel ausreichend sein dürfte, erweist sich (jedenfalls momentan) der Upload all Flaschenhals.

 

Aus diesem Grund kann es v.a. für regelmäßige Video-Telefonie-Nutzer (praktisch und kostenmäßig) sinnvoll sein, eher eine höhere Upload-Bandbreite zum bestehenden Anschluss zu buchen als insgesamt auf einen schnelleren Anschluss umzusteigen. Im Endeffekt nämlich wirkt sich (zumindest ab der Größenordnung eines 2 MBit-Anschlusses) eine noch weitere Erhöhung der Download-Bandbreite (z.B. auf 6 MBit) effektiv nur in besonderen Anwendungsfällen aus. Eine Erhöhung über 256 KBit hinaus (bei einem regulären 2 MBit-DSL-Anschluss) kann dagegen sehr wohl zu einer Steigerung der Gesamtqualität beitragen.

 

Ein auf dem weit verbreiteten SIP-Standard basierendes Internet-Telefon-Gespräch benötigt im Regelfall für sehr gute Qualität etwa 80 kBit/s jeweils in beide Richtungen (download/upload).

 

Skype kommt (abhängig von zur Verfügung stehender Bandbreite und anderen Faktoren wie Prozessorleistung) mit maximal jeweils 28 kBit/s aus. Steht weniger Bandbreite zur Verfügung oder ist die Prozessorleistung nicht ausreichend, wird die benötigte Bandbreite von Skype reduziert ("variable Bandbreite"). Siehe zu weiteren Details zu den verwendeten Codecs unter Praxis/Qualität.

 

bb. Fastpath

 

Bei DSL wird je nach Anbieter manchmal ein Feature "Fastpath" angeboten. Zwar mag dies im Einzelfall von Vorteil sein (geringere Verzögerung beim Telefonieren, andererseits aber auch evtl. mehr "Aussetzer", da nach Aktivierung von "Fastpath" keine Fehlerkorrektur mehr bei verloren gegangen Datenpaketen erfolgt!), doch zwingend ist dies auf keinen Fall. Solange die durchschnittliche Verzögerung nicht über ca. 150-200 ms liegt, sollte sich in der Praxis auch kein nennenswertes Problem ergeben (so auch die Empfehlung der International Telecom Union, ITU). Dies lässt sich beispielsweise entweder über so genannte Echo-Tests testen (dazu gleich mehr) oder man gibt in Windows in der Eingabeaufforderung tracert mein-sip-server.de ein.

Wirklich kritisch wird es bei Latenz-Zeiten von deutlich über ca. 400 ms, wie es z.B. bei Internet-Telefonie im Flugzeug ("connexion by Boeing") im Einzelfall (!) auftreten kann (!). Laut Auskunft von connexion by Boeing auf der CeBIT 2005 wurden bei Tests Latenz-Zeiten zwischen 480 bis 600 ms und 1 sec festgestellt. Bei letzterem dürfte Sprachkommunikation nur noch eingeschränkt möglich sein, zumal derzeit auch kein Quality of Service implementiert ist (siehe dazu auch unter Praxis/Qualität/Quality of Service). Siehe zu connexion by Boeing auch unter Vorteile/Businessanwender/Mobilität und Firewall/NAT.

 

Tritt beim Telefonieren ein Echo auf, kann die Ursache auch an anderen Faktoren (siehe unter Headsets/Technik/Einzelprobleme) liegen als an fehlendem (oder aktiviertem) "Fastpath"; siehe aber auch Praxis/Qualität/Einzelprobleme.

 

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