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www.florianmessner.com/voip
Bekannt aus
Die Zeit
(2004/53), Hottelling (2005/02; Gastbeitrag), Prisma
(2005/13) sowie von voip-info.de (Gastbeitrag zu NAT)
und als Autor der Broschüre "Internet-Telefonie
- Kostenlos oder Geld los" der Verbraucherzentrale NRW (Ausgaben
2005 und 2006)
Einführung in VoIP: Grundlagen und Praxis-Tipps für Privatanwender
zum Einstieg in die Internet-Telefonie mit Hinweisen für
Businessanwender
>> Erstveröffentlichung am 02.08.2004
>>
letzte Änderungen
am 02.09.2008
Einleitung
I. Voice over IP! VoIP! Internet-Telefonie! Internettelefonie! IP-Telefonie!
DSL-Telefonie! Voipen! Skypen! Billig!
Schlagen Sie jede beliebige halbwegs seriöse
Computerzeitschrift auf oder besuchen Sie eine computer- bzw.
internetbezogene Website Ihres Vertrauens und Sie stolpern
höchstwahrscheinlich über eines dieser buzz words [1]: Voice over IP! VoIP! Internet-Telefonie!
Internettelefonie! IP-Telefonie!
DSL-Telefonie! Voipen! Skypen!
Gerne auch mit dem ebenfalls sehr beliebten "Billig!".
VoIP ist also zur Zeit in aller
Munde und trendy. In der Tat wurde
die Internet-Telefonie (VoIP / Voice over Internet Protocol)
ab 2004 immer populärer, tastete sich 2005 langsam auf den Massenmarkt
vor und ist dort in der Zwischenzeit wohl auch angekommen.
Telekommunikations-Auguren sagen VoIP eine glänzende Zukunft voraus.
Das wurde zwar auch schon für frühere Jahre prognostiziert,
aber was für Prognosen im allgemeinen gilt - sie sind unsicher, v.a. was
die Zukunft betrifft ;-) , trifft erst recht auf Technik zu: entweder
ist die Technik einfach noch nicht ausgereift genug oder der
"durchschnittliche Konsument" ist (angeblich) noch nicht reif für
die Technik.
Letzteres ist freilich häufig nichts als eine
freundliche Umschreibung dafür, dass die Technik derart kompliziert und
umständlich ist, dass schon zum Lesen und Verstehen der entsprechenden
Betriebsanleitung das sprichwörtliche Informatikstudium nötig ist, erst
recht gilt dies dann für die effektive Nutzung der Technik.
Das war sicherlich auch mit einer der Hauptgründe,
warum sich Internet-Telefonie bisher für den Privatanwender noch nicht so recht durchsetzen
konnte. Zu kompliziert, zu aufwendig, zu undurchsichtig, zu technisch,
nur was für geeks [2] und nerds [3] und zu teuer. Auch die
Qualität galt bisher als wenig berauschend. Unter diesem
eher schlechten Image hatte Internet-Telefonie seit ihrer Anfangszeit zu leiden.
Wirklich "neu" ist VoIP jedenfalls nicht; schon vor Jahren gab es
entsprechende Programme (etwa Speak Freely; siehe unter
Links), mit denen man "übers
Internet telefonieren" konnte. Internationale Telefoncarrier
wickeln im Übrigen schon seit Jahren einen Teil der (internationalen)
Telefongespräche über VoIP ab, ohne dass der Telefonkunde davon
unmittelbar etwas bemerkt.
Aus eben diesen Gründen aber spricht auch - unter
positiven Vorzeichen freilich - viel dafür, dass es jetzt
wirklich "klappen" könnte. Seit den Anfängen von VoIP - das
aber damals noch keiner so nannte ;-) - hat sich vieles
verbessert.
Zum einen ist die Technik ausgereifter, die Qualität
besser und
die Nutzung wesentlich anwenderfreundlicher geworden.
Zum anderen
sind gerade in den letzten Monaten immer mehr und neue Produkte und
Dienstleistungen auf den Markt gekommen (sowohl in Deutschland als auch und v.a.
in den USA), die auch für den Normalanwender erschwinglich sind.
weiter...:
Alles nur ein Hype?
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[1] neudeutsch für "Modewort"
[2] Englisch für "Computerfreak"
[3] "not emotionally responding
Dude" = Fachidiot oder auch "Network Emergency
Repair Dude" ;-)
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