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Einleitung

I. Billig!

II. Alles nur Hype?

III. Was ist VoIP?

 

> Vorteile
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Einleitung > Was ist VoIP? > Seite 1 | 2 | 3 | 4

 

Vor diesem Hintergrund sollte der VoIP-Anbieter im Idealfall einen weit verbreiteten Standard einsetzen (z.B. das Session Initiation Protocol, SIP), um die freie Wahl bei den Endgeräten (siehe dazu das Gegenbeispiel Skype unter Einleitung/Alles nur Hype) und maximale Interoperabilität zu gewährleisten. Wie sich schon aus der Übersetzung ergibt (Sessions-Initiierungsprotokoll), betrifft das SIP grob gesagt die Anrufsignalisierung (zu den Details siehe unter Erreichbarkeit/SIP-Kennung).

 

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Allerdings darf man das Kriterium "Standardbasiertheit" nicht als Ausschlusskriterium missverstehen. Als Beispiel sei der VoIP-Dienst Skype erwähnt. Skype wurde Anfang September 2005 übrigens von eBay aufgekauft.

Skype basiert gerade nicht auf dem SIP-Standard, sondern setzt ein proprietäres Protokoll ein und basiert auf so genannter Peer-to-Peer-Technologie, also Direktverbindungen ohne Beteiligung zentraler Server. Gleichwohl wird niemand ernsthaft bestreiten, dass Skype VoIP ist. Skype gilt mithin als Inbegriff von VoIP - allerdings mit der Einschränkung, dass Sie Skype nicht mit solchen Endgeräten nutzen können, die auf dem SIP-Standard basieren. De facto brauchen Sie derzeit für Skype immer einen eingeschalteten Computer (das mag sich ändern, aber momentan ist es so). Bekannte Geräte wie etwa von AVM (FRITZ!Box FON) sind daher nicht mit Skype nutzbar.

 

Google Talk, der VoIP-Dienst von Google, setzt dagegen auf dem Jabber/XMPP-Standard auf. SIP soll erst in späteren Versionen unterstützt werden.

 

c. Einfache Nutzbarkeit ("Plug and Play")

 

"Telefonieren" meint auch, dass es jedenfalls im Grundsatz möglich sein muss, "einfach zu telefonieren" – mit der Betonung auf "einfach", d.h. sowohl die Einstiegshürden als auch die Hürden im Alltagseinsatz ("usability") sollten so niedrig wie möglich sein.

 

Stundenlange Konfigurationsmarathonsitzungen sollten die absolute Ausnahme sein.

In diesem Zusammenhang kann man einmal mehr Skype erwähnen, das zwar nicht SIP-Standard-basiert ist (siehe oben), sich aber andererseits gerade dadurch auszeichnet, dass es auch unter solchen Netzwerkkonstellationen ohne weitere Konfiguration funktioniert, wo SIP-basierte Dienste mitunter nur nach manueller Konfiguration ordnungsgemäß funktionieren, wenn überhaupt. Dies betrifft v.a. die Network Address Translation (dazu unter NAT) und gilt auch im Zusammenhang mit Firewalls (siehe unter Firewalls). Da hat man mit Skype immer noch die größten Chancen, dass es keine Probleme gibt.

 

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