Home

Blog | Touren

Digicam | VoIP

Fotos

Kontakt / Feedback

Impressum / Datenschutz

Mediadaten

Sprach-
dienstleistungen
Newsletter

 RSS-Feed

Seite empfehlen

Drucken

PDF

Sitemap

Suche

 

 

 

 

 

 

 

 
 
> Einleitung
> Vorteile
> Los geht's...
> Praxistauglichkeit
> Erreichbarkeit
> ENUM
> Headsets

>

NAT

I. Funktionsweise

1. Direktverbindung

2. Zugang per Gateway

 

II. Eingehende Anrufe

III. Ausgehende Anrufe

IV. Voodoo?!

V. Schematische
Darstellung

 

> Firewall
> WLAN
> Sicherheit
> Service
 

 

 

Fotogalerie

 

Network Address Translation (NAT)

 

Network Address Translation hat (nicht nur) unter VoIP-Nutzern den Ruf weg, für jedes nur erdenkliche Problem verantwortlich zu sein.

 

Anzeige

 

Das ist auch durchaus nicht gänzlich abwegig, denn einer der wenigen Bereiche, wo sich gegebenenfalls auch der "durchschnittliche" Privatanwender mit dem ein oder anderen Konfigurationsproblem konfrontiert sieht, ist in der Tat die Nutzung von VoIP hinter einem Breitband-Router mit integriertem NAT-System. Siehe aber auch unter NAT/Voodoo?!/Alles funktioniert.

 

Die Formulierung "das ein oder andere Konfigurationsproblem" ist allerdings insofern etwas weit, als es fast immer nur um zwei praktische Probleme geht: Entweder scheitert (schon) die Anrufsignalisierung bei eingehenden Gesprächen. Oder es funktioniert zwar die Anrufsignalisierung, doch hört mindestens ein Gesprächspartner den anderen nicht. Setzen beide Gesprächspartner ein NAT ein, scheitert die Audio-Übertragung bei beiden. V.a. der "One-Way-Audio-Effekt" kann in der Zwischenzeit schon getrost als "Klassiker" bezeichnet werden. Manchmal resultieren Probleme bei der Audioübertragung aber auch durch versehentliches Betätigen des Stummschalters bei einem Mikrofon, siehe dazu unter Headsets/sonstige Komfortmerkmale/Stummschalter.

 

Übergeordnete Problemstellung ist, dass aus dem Internet eingehende Datenpakete überhaupt den Empfänger erreichen (was nur funktionieren kann, wenn die Datenpakete an eine öffentliche IP-Adresse gerichtet sind) und die Daten außerdem an den korrekten Client (Softphone / VoIP-Hardware) im jeweiligen internen Netz geleitet werden und nicht etwa durch ein NAT-System oder eine Firewall blockiert werden.

 

Generell ist zu beachten, dass viele Home-User-Router ursprünglich nicht auf VoIP ausgelegt waren und mehr schlecht als recht mit den beteiligten Protokollen umgehen können. Man sollte daher unbedingt die jeweils aktuelle Firmware verwenden, da der Hersteller evtl. ein Update zur Verfügung stellt, durch das die gröbsten Probleme gelöst werden. Ein gezielte Suche etwa auf ip-phone-forum.de in den Unterforen für die jeweiligen Router-Hersteller ist häufig ein erster Schritt zur Problemlösung.

Beim Kauf eines neues (reinen) Routers ohne integrierter VoIP-Telefonanlage (siehe dazu unter Voodoo?!/Alles funktioniert) sollte darauf geachtet werden, dass der Router ausdrücklich für VoIP-Datenverkehr ausgelegt ist ("SIP aware" / "SIP ready").

 

Zu Firewall-spezifischen Problemen siehe unter Firewall.

 

I. Funktionsweise von NAT

 

Grundsätzlich sind zwei Szenarien denkbar, unter denen ein Breitbandnutzer typischerweise ins Internet geht.

 

1. Direktverbindung ins Internet

 

Ist der Computer direkt an das Breitband-Modem angeschlossen, dann erfolgt die "Einwahl" (die z.B. bei DSL freilich gar keine "Einwahl" im eigentlichen Sinne ist, sondern eher eine Authentifizierung) über den jeweiligen Computer. Der Computer bekommt vom jeweiligen Internet-Provider eine eindeutige öffentliche IP-Adresse zugeteilt, unter der zu diesem Zeitpunkt (nur) dieser Computer aus dem Internet erreichbar ist. Alle Anfragen aus dem Internet oder Antworten auf Anfragen vom Computer (z.B. wenn ein Webserver die angeforderte Website zum Nutzer sendet) können und werden ohne weitere Besonderheiten diese öffentliche IP-Adresse erreichen.

Je nach Art des Breitbandzuganges können aber Router (und damit NAT-Systeme) im Netz des Zugangsproviders Probleme bereiten, wenn der Endnutzer nämlich keine öffentliche IP-Adresse zugeteilt bekommt, sondern lediglich eine private IP-Adresse (wird durch den DHCP-Server des Anbieters vergeben). In solchen Fällen werden auch ohne eigenen Router die im folgenden beschriebenen Probleme relevant.

 

Anzeige

 

weiter...

 

 

 

 

© Copyright Florian Meßner 2004-2008 - letzte Änderungen - Spenden / Donate