Erreichbarkeit
Generelle Voraussetzung ist, dass der Nutzer online
ist. Siehe dazu unter Los
geht's/Voraussetzungen/Internetzugang.
I. ... per herkömmlicher Telefonnummer
1. Neue (VoIP-)Telefonnummer
Manche VoIP-Anbieter bieten Festnetznummern an, die
prinzipiell von jedem Telefonanschluss aus dem
herkömmlichen Telefonsystem (manchmal etwas verächtlich Plain Old
Telephone Service (POTS) genannt) erreichbar
sind. Die Betonung liegt allerdings auf "prinzipiell", da
VoIP-Telefonnummer nicht gleich VoIP-Telefonnummer ist. Als Faustregel
gilt, dass eine Nummer jedenfalls dann (im Inland) von jedem Anschluss
erreichbar ist, wenn die VoIP-Telefonnummer "aussieht wie eine normale
Telefonnummer". Dies bezieht sich insbesondere auf die Anzahl der
Ziffern. Telefonnummern (im internationalen Format) mit insgesamt mehr
als 15 Ziffern können dagegen Schwierigkeiten bereiten, v.a. wenn der
Anruf aus einem ausländischen Telefonnetz kommt. Das Gleiche gilt für
Sondervorwahlen (z.B. alle 0180x-Nummern; siehe dazu auch unter
Praxis/Gesprächskosten/eingehende Gespräche). Auch wer z.B. seine 0700-Nummer auf eine VoIP-Telefonnummer umleiten will, muss sich (je nach 0700-Anbieter) auf
VoIP-Telefonnummern mit maximal 15 Stellen beschränken. Zu
Problemen bei der Rufnummernanzeige in Verbindung einer Umleitung einer
0700-Nummer auf eine VoIP-Telefonnummer, siehe unter
Praxis/Einschränkungen/Features.
Der VoIP-Anbieter Skype bietet erst seit November 2005 herkömmliche
Rufnummern in Deutschland an. Der dafür vorgesehene Dienst "SkypeIn"
ist auch in anderen Ländern verfügbar. Ohne eine solche
(kostenpflichtige) VoIP-Telefonnummer sind Skype-Nutzer nicht aus dem herkömmlichem Festnetz erreichbar, sondern nur untereinander
via Skype.
Ruft jemand eine solche virtuelle Nummer an, signalisiert Ihr
VoIP-Endgerät
einen eingehenden Anruf. Der Anrufer bemerkt im Normalfall gar
nicht, dass VoIP im Spiel ist. Für den Anrufer ist es ein ganz
normales Gespräch ins Festnetz, für das er den entsprechenden Tarif
seines Telefonanbieters bezahlt (siehe dazu schon oben unter
Praxistauglichkeit/Gesprächskosten).
Neben individuellen Telefonnummern gibt es v.a. in den USA so genannte
Dial-in-Telefonnummern, die ähnlich funktionieren wie Calling Cards.
Nach Wahl der Dial-in-Telefonnummer gibt man die entsprechende VoIP-Kennung
des gewünschten Teilnehmers an und wird dann mit diesem verbunden.
VoIP-Telefonnummern eines VoIP-Anbieters A können nur
dann zu einem anderen Anbieter B "umgezogen" (portiert)
werden, wenn die Telefonnummer tatsächlich dem Endkunden gehört (und
nicht dem Anbieter).
In den allermeisten Fällen ist eine Portierung aus
diesem Grund nicht möglich. Zur Portierung herkömmlicher
Telefonnummern zu einem VoIP-Anbieter siehe unter
Erreichbarkeit/Telefonnummer/Normale
Telefonnummer.
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