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Strategien zum Kauf einer geeigneten Digitalkamera
>> Erstveröffentlichung am 10.06.2006
Wer sich heutzutage eine Digitalkamera zulegen will,
stellt schnell fest, dass sich die Suche nach einem geeigneten Modell
als schwierig erweist. Nicht dass es an Auswahl mangeln würde. Ganz im
Gegenteil. Gehen Sie in ein großes Elektronikfachgeschäft und Sie werden
gleichsam erschlagen angesichts der Zahl angebotener Kameras.
Wenn Sie Pech haben, stehen Sie vor einem Regal von 100 potenziellen
Kaufobjekten. Und welche Kamera nehmen?
Der Preis ist heiß
Mögliche Vorgehensweise: Sie nehmen einfach irgendeine,
wahrscheinlich die preisgünstigste. Sie wollen eigentlich nicht viel
fotografieren, sondern nur ab und an einen Schnappschuss machen. Im
Prinzip ist nicht einzusehen, warum man für diesen Verwendungszweck eine
Menge Geld ausgeben sollte. Primäres Kaufkriterium wäre daher der Preis.
Erinnerungslücken
So legitim diese Überlegungen auch sein mögen, so haben
sie gleichwohl (mindestens) einen Haken: Sie fotografieren zwar selten
und nur zu "besonderen Anlässen" – aber eben gerade weil es sich um
besondere Anlässe handelt, erwarten Sie Fotos von mindestens guter
Qualität und optimaler Bildschärfe.
War die Kamera sehr billig und sind die Fotos hinterher
allenfalls Mittelmaß, ist trotz des "Schnäppchenpreises" der Frust groß.
Zwar ist ein Erinnerungsfoto von mieser Qualität besser ist als gar kein
Foto, aber mittelfristig gesehen wird man sich doch eine "bessere"
Kamera zulegen. Schlimmstenfalls schlägt bei ein solchem
Frustkauf das
Pendel in das andere Extrem aus und man entscheidet sich –
wahrscheinlich unnötigerweise – diesmal für ein sündteures Modell. Das
liefert dann zwar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit relativ gesehen
bessere Fotos, aber zu welchem Preis?
Einmal ist keinmal
Zweiter Haken: Es nicht unwahrscheinlich ist,
dass Sie mit einer Digitalkamera mehr
fotografieren als bisher mit Ihrer
(möglicherweise hochwertigen) Analogkamera. Denn immerhin fallen keine
laufenden Kosten pro Foto mehr an. Anders als gedacht nutzen Sie die
Digitalkamera also wesentlich häufiger - und ärgern sich dann hinterher
über viele mittelmäßige Fotos Ihrer "Schnäppchenkamera".
weiter...
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