Kreativsprache: MMS
Woher kommt die MMS?
Na, heute schon eine SMS verschickt? Wahrscheinlich ja, wenn man der Statistik trauen darf: Jeder Bundesbürger simst im Schnitt jeden Tag mindestens einmal. Wer sich allerdings vom SMS-Proletariat abheben will, der greift heutzutage zur MMS (Multimedia Messaging Service).

Eine MMS aus München.
Das ist wie SMS, nur mit Bildchen oder Video und Ton. Ist teurer und hat den interessanten Nebeneffekt, dass man so auch gleich mal die technische Kompetenz des Empfängers austesten kann. Kommt dann nämlich – igitt, wie billig – eine SMS zurück mit dem Inhalt “Konnte Deine Nachricht nicht öffnen. Wasndas?”, hat sich der Empfänger als fortschrittsresistenter Besitzer eines abwrackbedürftigen Mobilfunkendgerätes geoutet. Da kann man dann eigentlich nur noch sagen: Wenn Du die Nachricht nicht öffnen konntest, dann weil Du Dich noch nicht bei der weltweiten MMS-Zentrale mit Sitz in München hast freischalten lassen. Denn alle MMS werden über München abgewickelt, wenn wir die Zeichen richtig deuten…
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Tags: Handy, Kreativsprache, MMS, SMS
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