Man kann heutzutage ja aus allem eine Wissenschaft machen.
Statt also einfach zur Priener Hütte hochzugehen und anschließend auf einer mit Kufen ausgestatteten Transportvorrichtung unter Ausnutzung der Gravitationskraft ins Tal abzufahren, könnte man sich die Frage stellen, ob es sich bei dem dabei zum Einsatz kommenden Gleitgerät um einen Schlitten oder um eine Rodel handelt und ob die Überschrift dieses Blog-Eintrags überhaupt zutrifft oder es nicht eher “Schlittentour” heißen müsste.
Fragen, auf die wir schon immer keine Antwort haben wollten. Hauptsache, es läuft g’scheit! Rodel, Schlitten, Rodelschlitten, Schlittenrodel…, so what!
Naja, nicht ganz. Denn beim Abfahren von der Priener Hütte wird aus einer auf den ersten Blick rein akademischen Fragestellung die ganz und gar praktische Frage: Womit ist man schneller unten? Dazu muss man wissen, dass (mehr…)
Veröffentlicht am Donnerstag, den 25. Februar 2010
Rodeltour am Wank (Esterbergalm)
Wenn es stimmt, dass Bilder mehr sagen als tausend Worte, dann können wir uns eigentlich jeden weiteren Kommentar zur Rodeltour vom letzten Wochenende sparen und die Bilder für sich sprechen lassen:
Mit anderen Worten: Eine rasante, tolle Abfahrt von der Esterbergalm am Wank, übrigens gerade noch rechtzeitig vor dem ersten größeren Tauwetter. Tourbeschreibung wie immer auf den Tourenseiten.
Veröffentlicht am Donnerstag, den 18. Februar 2010
Jugendfreies Schwitzen am Tegernsee.
An sich hat unsere kleine Rubrik “Kreativsprache” nichts mit Sauna zu tun.
Wir müssen allerdings nolens volens konstatieren, dass dies nun schon der dritte saunalastige Beitrag ist. Und wir knüpfen naht- und textillos an letzte Woche an. Was im Stadtwerke Münchnerischen Juristensprech die “textilfreie Zone” ist, kann man natürlich auch so ausdrücken:
Die Nutzung der Saunen, Dampfbäder und der Becken im Saunabereich ist nur unbekleidet gestattet.
Auf der nach unten offenen Geschwurbel-Skala ist das zwar nachgerade armselig im Vergleich zu “textilfrei“. Um hier linguistisch zu den Stadtwerken München aufzuholen, (mehr…)
Veröffentlicht am Donnerstag, den 11. Februar 2010
Pflichtlektüre für Wannabe-Schwitzer: Allgemeine Bedingungen für die Benutzung der Badeanlagen (ABB).
Saunieren ist ja an sich so schwierig nicht. Man setze sich hin und schwitze. Soweit so einfach. Dass man als Wannabe-Schwitzer trotzdem einiges falsch machen kann, erlebt man als regelmäßiger Saunagänger trotzdem mit eben solcher Regelmäßigkeit.
Da gibt es Leute, die gehen unabgetrocknet in die Sauna und wundern sich, dass sie nicht so richtig ins Schwitzen kommen. Da gibt es Sauna-Ferkel, die sich trotz des obligatorischen Hinweisschildes “Kein Schweiß aufs Holz” erst ohne Handtuch aufs Holz setzen, um dann anschließend ungeduscht ins Kaltbecken zu springen. Ganz zu schweigen von den Quasseltanten, die irgendeinen Teil von “Ruheraum” nicht verstanden haben.
Florian Meßner, Licencié en Droit (Paris II), beeidigter Übersetzer und Dolmetscher für Französisch, ist Dozent für Französisch und deutsches Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Angewandte Sprachen (SDI) sowie Dozent für Rechtsübersetzung FR-DE und Dolmetschen an der Fachakademie des SDI.